Mit einem Vorwort von Andre Heller und zahlreichen farbigen Abbildungen. Wie wird der Mensch zum Gärtner? Wie fängt man an, wie lernt man, wo feiert man Triumphe, wo macht man sich zum ersten Mal für seinen Garten zum Narren? Ein kleiner Dachgarten fünf Stockwerke über den Straßen Wiens ist dabei der Ort einer Handlung, in der die Gartennovizin Julia Kospach vor Fragen steht, von deren Existenz sie früher nicht einmal wusste: Da geht es ums "Ausgeizen" von Tomatentrieben, um die biologische Abwehr von Schädlingen oder ums Durchlüften des Rasens. Da entbrennt mit einem Mal eine suchtverdächtige Liebe zu Aurikeln, alten Tulpen oder Duftpelargonien. Aus internationalen Pflanzenkatalogen wird maßlos bestellt, in heißen Sommernächten im Garten übernachtet. Selbstironische Betrachtungen aus den Lehrjahren einer Gärtnerin und ein Vademekum für alle, die den Ruf des Gärtnerns in sich spüren.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Karl Ove Knausgard: Arendal Aus dem Norwegischen von Paul Berf. Wo ist dein Platz im Leben? Wohin gehörst du? Wo liegen deine wahren Gefühle?Wir schreiben das Jahr 1976. Syvert Løyning ist nach einer…