Herausgegeben und mit einem Essay von Christa Wolf. Karoline von Günderrode zählt zu den jungen Frauen, die um 1800 ihr Lebensgefühl ausdrücklich hervorheben und "Unmögliches" wollen: von einem Mann geliebt zu werden und ein Werk hervorbringen, das sich an absoluten Maßstäben orientiert. Drei Männer haben in ihrem Leben eine Rolle gespielt: Carl von Savigny, Clemens Brentano und Friedrich Creuzer, der sie schließlich, als er sich lossagte, 1806 in den Freitod trieb. Die Günderrode hinterläßt ein Werk, das phantasiereiche und schwärmerische, romantische und stark melancholische Empfindungen widerspiegelt.
Lena Schätte: Das Schwarz an den Händen meines Vaters Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen,… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich…