Aus dem Englischen von Anette Grube. "Glorreiche Zeiten" erzählt die dramatische Geschichte des 20. Jahrhunderts durch die Augen von Teddy Todd - Möchtegernpoet, todesmutiger Bomberpilot, treuer Ehemann, verstörter Vater und später liebender Großvater. Mit größter Meisterschaft und Ironie lässt Kate Atkinson das Leben mehrerer Generationen in stets neuen Facetten aufblitzen - und beweist einmal mehr ihren Rang als eine der herausragenden Autorinnen der Gegenwart.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 15.12.2015
Sylvia Staude liebt diese Autorin, die so machtvoll die Fiktionsmaschine bedient, um ihr am Ende den Stecker zu ziehen. Die Rezensentin lässt es gern mit sich geschehen. Sie folgt Kate Atkinson auf 500 Seiten, wenn sie rührend, komisch oder bestürzend von ihrem Helden Teddy Todd erzählt, der als Flieger verspricht, nur noch freundlich zu den Menschen zu sein, wenn er den Krieg übersteht. Er überlebt und wird ein bescheidener braver Mann. So einen Plot muss man erst mal erzählen können, freut sich Staude, die keinen zweifel daran lässt, dass die Autorin ganz genau weiß, was sie tut. Dafür bürgen ihr Selbstironie und manche scharfzüngige Spitze aus dem Mund von Teddys schriftstellernder Tochter.
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