Aus dem Amerikanischen von Elisabeth Liebl. Eine Einführung in die Geheimnisse des Maya-Kalenders, dessen Rhythmus der Zeit jeder Leser praktisch für seine Zwecke nutzen kann. Damit verbunden werden auch die schamanischen Wahrsagetechniken der Maya vermittelt, die Ergebnisse jahrhundertealter authentischer Erfahrung sind. Deren Grundlagen der Orakelstellung finden noch heute im 21. Jahrhundert Anwendung.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 04.09.2001
Der Untertitel des Buches sei irreführend, meint Ernst Horst. Es ginge bei der Studie von Kenneth Johnson nicht um den "weltlichen", kosmologischen Kalender der Maya, sondern ausführlich um die "rituelle Zeit". Diese zyklische Zeit sei mit dem Fließschen Biorhythmus vergleichbar. Um den Leser seiner Rezension eine Vorstellung dieses "Ritual-Almanach" und seiner mythologischen Bestandteile zu geben, exerziert Horst sein eigenes Geburtsdatum als Beispiel durch. Dabei kann er zwar einige Riten der Maya-Tradition nennen, so recht deutlich werden sie aber natürlich nicht. Zumindest kommt er zu dem Ergebnis, dass er die besten Voraussetzungen und das richtige Buch hätte, sich künftig höheren Dingen zu widmen, - als Kalenderschamane nämlich.
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