Können die Zeitungen in der Konkurrenz mit den neuen Medien bestehen, indem sie auf Qualitätsjournalismus setzen? Und was ist unter Qualitätsjournalismus genau zu verstehen, ist es wirklich das, was das Publikum von den Zeitungen erwartet? Der Autor beschäftigt sich mit der Frage, was Zeitungen leisten müssen, um in unserer Gesellschaft weiterhin eine wichtige Funktion wahrzunehmen und zugleich bei den Lesern erfolgreich zu sein. Auf der Grundlage von Publikumsbefragungen wird aufgezeigt, wie das traditionsreiche Medium auch in Zukunft bestehen kann.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 01.12.2009
Eine herausragende wissenschaftliche Studie über Anspruch und Wirklichkeit im Journalismus sieht Rezensent Stephan Russ-Mohl in Klaus Arnolds Habilitationsschrift "Qualitätsjournalismus. Die Zeitung und ihr Publikum". Die Arbeit bietet in seinen Augen nicht nur einen gründlichen Überblick über die Fachdiskussion zu diesem Thema, sondern auch eine instruktive Analyse von Hindernissen bei der Umsetzung redaktioneller Qualitätskonzepte. Zudem scheint ihm die den Band beschließende repräsentative Publikumsbefragung für den Medienpraktiker nützlich, auch wenn die Daten inzwischen vier Jahre alt sind.
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