Loel Zwecker

Die Macht der Machtlosen

Eine Geschichte von unten
Cover: Die Macht der Machtlosen
Tropen Verlag, Stuttgart 2024
ISBN 9783608501933
Gebunden, 416 Seiten, 26,00 EUR

Klappentext

Die größten Verbesserungen der Welt verdanken wir Unbekannten - Zeit, sie kennenzulernen! Wer errang die großen positiven gesellschaftlichen Veränderungen unserer Welt? Nicht die Fürsten, Präsidenten und Philosophen. Es waren einfache Leute. Sie legten "von unten" den Grundstein für die Abschaffung der Sklaverei, das Ende des Feudalsystems und der Unterdrückung der Frauen. Loel Zwecker erzählt die Geschichte von den ersten Aktivisten bis heute und gibt den Namenlosen eine Stimme. Ein Hoch auf die Macht der Machtlosen!

Rezensionsnotiz zu Deutschlandfunk Kultur, 13.04.2024

Von Loel Zwecker und seinem neuen Buch kann Rezensent Ralph Gerstenberg lernen, wie politische Veränderungen oftmals durch Engagement aus den unteren Bevölkerungsschichten angestoßen wurde: So zum Beispiel von dem Bauern Benjamin Lay, der sich in Pennsylvania  erfolgreich für die Abschaffung der Sklaverei eingesetzt hat. Seine Methode ist die Empathie, mit der er seine Mitmenschen für das Leid der Sklaven sensibilisiert, davon lässt sich Zwecker inspirieren und legt ein überzeugendes Plädoyer vor, mit dem Gerstenberg aus der Vergangenheit lernen und die Erkenntnisse für ein gerechtes  Miteinander nutzen kann.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 30.03.2024

Es waren nicht immer nur die weltbekannten Ikonen der Protestbewegungen, die die Gesellschaft vorangebracht haben, lernt Rezensent Björn Hayer von Loel Zweckers Buch, sondern vielmehr oft auch heute unbekannte Menschen, die armen Familien entstammten. Als Beispiele führt Hayer mit Zwecker unter anderen den Amerikaner William Abraham auf, der für die Rechte der Kohlearbeiter kämpfte. Insgesamt macht das Buch laut Rezensent deutlich, dass soziale Akteure, die nicht im Licht der Öffentlichkeit stehen, mehr Aufmerksamkeit verdienen. Hayer bezieht das auf die Gegenwart und weist darauf hin, dass auch heute breite Bündnisse notwendig sind und gerade weniger Privilegierte oft nicht Teil linker Bewegungen sind. Das muss sich ändern, findet der Rezensent nach der Lektüre.

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