Aus dem Amerikanischen von Katarina Ganslandt. Im gesamten Universum gibt es nichts Begehrenswerteres als eine Seele", sagte sie. "Die Menschen glauben, dass Bomben Macht bedeuten. Oder dass Geld einen Wert besitzt. Pah! Bomben sprengen kleine Löcher in die Erdoberfläche. Geld ist bloß Papier. Aber Seelen... Seelen kann man nicht erschaffen oder zerstören. Seelen sind pure Lebensenergie. Eine Seele zu besitzen - wirklich zu besitzen - ist das Einzige, was einem auf dieser Welt wirklich Macht verleiht."
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.12.2008
Rezensentin Verena Hoenig hat Spaß an der Lektüre von Maureen Johnsons Jugendbuch, das eine Art "moderne Faust-Version" sei. Hoenig findet, dass dieses Buch über den Seelenkauf, "interessante Charaktere" und "überraschende Wendungen" beinhaltet, und auch der "geistreich-sarkastische Stil" der willensstarken Erzählerin gefällt ihr. Zwar findet sie, dass "der auf Pointen getrimmte Erzählton stark an amerikanische Sitcoms erinnert" und insbesondere das Ende sehr filmisch gedacht ist. Aber in Anbetracht der Qualitäten des Buchs empfindet Hoenig das als kaum störend.
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