Mit Illustrationen von F. J. Tripp. Die spannenden und lustigen Abenteuern von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer mit Scheinriesen, Halbdrachen, Kaisern, Seeräubern und vielen anderen außergewöhnlichen Wesen erfreuen und unterhalten Kinder seit über 30 Jahren.
Ein hübsche Eloge schreibt Konrad Heidkamp in der Zeit-Schülerbibliothek auf Michael Endes Kinderbuch von 1960, das in guter Märchentradition das Findelkind Jim, seinen großen Freund Lukas und Emma, die Lokomotive, auf die Reise schickt, damit sie dort entführte Prinzessinnen retten oder mit Riesen und Drachen kämpfen. Der Unterschied zum herkömmlichen Märchen ist in Heidkamps Augen allerdings, dass Michael Ende dabei die typischen Märchenerscheinungen physikalisch erklärt, auf den Kopf stellt oder ins Extreme steigert, ohne sie dabei zu entzaubern. Abgesehen von Emma, der heimlichen Heldin der Geschichte, ist das Wunderbare an diesem Buch, meint Heidkamp, dass Rationalität sich mit großer Humanität und Toleranz verbindet, Komödie und Utopie mit Abenteuer und Lebensweisheit. Und was in Heidkamps Augen "Jim Knopf" Endes späteren Büchern wie "Momo" oder der "Unendlichen Geschichte" überlegen macht, sei, dass hier nicht "ständig die Bedeutungsnebel wabern".
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