Mit seinem Hauptwerk, der Kantonsschule Freudenberg in Zürich, erlangte Jacques Schader internationales Renommee. Der Architekt, bekannt für die klare Gliederung seiner Baukörper und die fliessenden räumlichen Übergänge, gehört zu den wich- tigsten Exponenten der Nachkriegsmoderne in der Schweiz.
In den frühen 1950er Jahren arbeitete Jacques Schader neben seiner selbständigen Bautätigkeit als Redakteur bei der Architekturzeitschrift Bauen+ Wohnen, von 1960 bis 1970 lehrte er als Professor für Entwurf an der ETH Zürich vor allem im Bereich Wohnungsbau. In der Publikation wird er erstmals in allen Facetten seines beruflichen Engagements und mit seinem gesamten Oeuvre vorgestellt. Seine Bauten und Projekte, von denen die bedeutsamsten ausführlich behandelt werden, widerspiegeln exemplarisch zentrale Entwurfsparameter der Nachkriegsmoderne: Raster und Modul, Transparenz und Durchdringung. Die Dokumentation und Deutung seiner Gebäude ist aus architekturhistorischer wie aus denkmalpflegerischer Sicht von höchster Aktualität.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 03.07.2018
Deborah Fehlmann lernt mit Michael Hanaks Monografie den Schweizer Architekten Jacques Schader kennen und schätzen. Denken und Wirken Schaders in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts kann der Autor der Rezensentin durch akribische Forschungsarbeit erschließen. Schaders Begriff von einer Architektur als Wissenschaft, seine Suche nach konstruktiver Rationalität und sein Sinn für menschliches Bauen und Gemeinschaftsbildung werden für Fehlmann sichtbar. Das enthaltene Werkverzeichnis findet sie schon durch die Bandbreite der Bauten beeindruckend. Wertvoll für den aktuellen Architekturdiskurs erscheint ihr der Band auch durch die Verortung des Werks im Kontext der Schweizer Nachkriegsjahre.
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