Was tut ein junger Glücksspieler, wenn ihn das Glück verlässt? Lucas "Luke" Harrison kehrt der Tristesse und den Schlägertrupps der Erde den Rücken und sucht sein Heil auf dem roten Planeten. Luke ahnt nicht, dass seine Pechsträhne intergalaktische Dimensionen hat: Mars ist eine einzige Enttäuschung und vorerst Endstation für den Abenteurer mit den leeren Taschen. Doch Luke hat einen dicken Nerv, und das beeindruckt auch die junge Lady Rhiannon von Dardariee. Sie heuert den Glücksritter an, dem mächtigen Handelsherrn Gharf gestohlene Schwingkristalle abzujagen. Eine Mission, bei der Luke um seinen eigenen Kopf und Kragen spielt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 15.12.2000
Peter Müller empfiehlt dieses Buch in einer kurzen Kritik allen Liebhabern "schnoddriger Krimi-Helden" wie sie Hammett und Chandler erstmals dargestellt haben. Der Detektiv Luke Harrison lebt zwar im 23. Jahrhundert, doch scheint er eine ähnliche Vorliebe für Schnaps zu haben - hier ist es "marsianischer Marsröschen-Schnaps" - wie die Helden Hammetts. Weiter liebt er "schöne Frauen" und "gute Pokerpartien". Sprachlich findet Müller diesen Krimi "äußerst gelungen", wenn auch weniger "tief" als Cakans Erstlingswerk "When the Music`s over".
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