In den Schlagzeilen und Meldungen der Medien erfahren wir Zahlen und Daten, sehen dramatische Bilder, hören Namen, die wir mit Hunger, Armut, Krieg und Tod in Verbindung bringen. Das wirkliche Leid hinter diesen Zahlen, Worten und Bildern bleibt uns jedoch verborgen. Wie es tatsächlich vor Ort aussieht, davon berichtet dieses Buch. Hier kommen die Menschen zu Wort, die es sich unter dem Namen "Ärzte ohne Grenzen" zur Aufgabe gemacht haben, in Krisengebieten zu helfen. Sie erzählen von ihrem beruflichen Alltag, ihren Sorgen und Ängsten, Nöten und Zweifeln. Von den kleinen Freuden, Erfolgen und natürlich von der Hoffnung.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.04.2008
Mit großem Respekt für humanitäre Helfer wie die sieben in diesem Buch Porträtierten geht Annika Müller aus dieser Lektüre hervor. Was die Autorin, selbst langjährige Mitarbeiterin von "Ärzte ohne Grenzen", über das Scheitern, die Verzweiflung, die Erschöpfung, aber auch über Dankbarkeit und Freude zu erzählen weiß, hat Müller tief beeindruckt. "Sehr persönlich" erscheinen ihr die aus Aufzeichnungen und Erinnerungen der Beteiligten rekonstruierten Geschichten aus den Krisengebieten der Welt, aus Niger, Angola, Sudan. Dass die Autorin die traumatischen Leiden der Helfer auch aus wissenschaftlicher Perspektive betrachtet und Lösungsvorschläge macht, scheint die Rezensentin regelrecht zu erleichtern.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…