Die Frage, ob wir im All die einzigen Vertreter intelligenten Lebens sind, ist nicht nur eine der ältesten, sondern spannendsten Fragen überhaupt. Sebastian von Hoerner - einer der Väter des bislang größten wissenschaftlichen Suchprogramms (SETI) - macht hier mit den Grundlagen der Suche nach den Außerirdischen bekannt. Verbunden mit einer Rückschau auf seinen eigenen Weg zum SETI-Programm zeigt er vor allem, dass die Suche nach intelligenten Signalen aus dem All von einem Nachdenken über unseren eigenen Planeten und seine Zivilisationen begleitet werden muss. Denn unsere Signale ins All sind vor allem Botschaften an uns selbst .
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.05.2003
Wer freien Speicherplatz hat und Lust auf extraterrestrische Kontakte, den dürfte dieses Buch interessieren, glaubt Manuela Lenzen. Denn seit sich die NASA 1993 aus der Suche nach außerirdischer Intelligenz ausgeklinkt hat, wird diese in privat finanzierter Teleskopzeit und mittels Übertragung auf Bildschirmschoner weltweit fortgesetzt. Mit anderen Worten: SETI (Search for Extra Terrestrial Intelligence) ist ein Auslaufmodell. Sehr zum Bedauern von Sebastian von Hoerner, dem "renommierten Radioastronom und SETI-Pionier", der in diesem Buch in "die Geschichte der Suche nach den 'Außerirdischen', ihre wissenschaftlichen Grundlagen, ihre Chancen und ihre Probleme" einführe. Lenzen fasst seine Thesen zusammen: "Nichts ist einmalig" und deshalb müsse es irgendwo im All intelligentes Leben geben. Und da intergalaktisches Reisen zu zeitaufwändig sei, könne man nur auf Funkwellen achten. Und ein wenig mehr Geduld als die NASA sollte man schon aufbringen.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…