Eine kurze Geschichte der US-Interventionen in Lateinamerika
Herder Verlag, Freiburg im Breisgau 2026
ISBN
9783534612109 Gebunden, 160 Seiten, 18,00
EUR
Klappentext
"This is our hemisphere" - mit diesen Worten beschreibt Donald Trump den Anspruch der USA auf ihre Vormachtsstellung in Nord- und Südamerika. Mit der Intervention in Venezuela im Januar 2026 schreiben die Vereinigten Staaten in Lateinamerika ein langes Kapitel der Beeinflussung, Einmischung und der Durchsetzung von Interessen mittels militärischer Gewalt fort. Stefan Rinke erzählt in großen Linien, wie sich das Verhältnis der beiden Amerikas in den letzten Jahrhunderten entwickelt hat, welche Formen des Interventionismus der USA sich beobachten lassen und welche Folgen diese Politik in Lateinamerika, aber auch in den USA und in Europa hatte und hat.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.10.2026
Rezensent Oliver Kühn erfährt aus dem Buch des Lateinamerikahistorikers Stefan Rinke Wissenswertes über die Auslegung der Monroe-Doktrin durch die USA in Lateinamerika. Vom "Manifest Destiny" zeichnet Rinke die Geschichte des hegemonialen Anspruchs der USA nach, erklärt, wie sich der Fokus im 19. Jahrhundert von einem ideologischen zu einem ökonomischen wandelte, so Kühn. Offiziell beendete die USA ihre Expansionsbestrebungen Anfang des 20. Jahrhunderts, behielten sich aber die Möglichkeite zur Intervention vor. Während der Zeit des Kalten Krieges und der Kuba-Krise kam es dann auch zu zahlreichen militärischen Eingriffen. Rinke liefert Kühn hier eine "schlüssige" Überblicksdarstellung, die die negativen Seiten der amerikanischen Politik und die Folgen auch für die USA selbst beleuchtet. Dass sich die Art der Legitimation, nicht aber der Anspruch auf ein "Eingriffsrecht" änderte, zeigt Rinke hier auf kompetente Weise, schließt der Kritiker.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Caroline Blackwood: Das Schicksal von Mary Rose Aus dem Englischen von Claudia Voit. Caroline Blackwood, Erbin des Guinness Vermögens und schillernde Figur der Londoner Bohème, hat aus ihrer Herkunft und ihrem Leben keine… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Dörte Hansen: Broder Broder Bahnsen wollte nie etwas anderes als Bauer werden, Nachfolger seines Vaters, der ihm den "Kuhverstand" vererbt hat, das Gespür für Tiere. Aber den Hof bekommt sein…