Lothar Rühl - ehemaliger Regierungssprecher - skizziert die geopolitischen und -strategischen Herausforderungen unserer Zeit und erörtert ihre Chancen und Risiken. Dabei verdeutlicht er die strategischen Interessen der USA ebenso wie die langfristig wirkenden Gründe und Probleme einer weltweit agierenden Großmachtpolitik.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.05.2005
Als wohltuend empfindet Günther Nonnenmacher dieses Buch über die Machtpolitik und globale Strategien der Vereinigten Staaten, das gänzlich ohne voreilige Rechtfertigungen oder polemische Verdammung der amerikanischen Politik auskomme. Lothar Rühl hält er als Journalisten und späteren Staatssekretär im Verteidigungsministerium für eine solche nüchterne Beschreibung auch bestens geeignet. Im ersten historischen Teil des Buches, informiert uns Nonnenmacher, zeichnet Rühl die Machtbildung der USA nach, von der inneren Machtbildung auf dem amerikanischen Kontinent, wie sie James Monroe begründet hat, bis zum Aufstieg der USA zur Weltmacht. Im zweiten aktuellen Teil stellt sich Rühl den amerikanischen Herausforderungen der Gegenwart, vom 11. September über den Nahen Osten bis zum Irakkrieg. Schlichtweg "faszinierend" findet Nonnenmacher, wie kenntnisreich und souverän Rühl seine Materie beherrscht.
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