Aus dem Englischen von Hainer Kober unter Mitarbeit von Susanne Held. In seinem letzten Buch gibt Stephen Hawking Antworten auf die drängendsten Fragen unserer Zeit und nimmt uns mit auf eine persönliche Reise durch das Universum seiner Weltanschauung. Seine Gedanken zu Ursprung und Zukunft der Menschheit sind zugleich eine Mahnung, unseren Heimatplaneten besser vor den Gefahren unserer Gegenwart zu schützen.
Zugänglich und klar finden Sie in diesem Buch Hawkings Antworten auf die
drängendsten Fragen unserer Zeit.
- Warum gibt es uns Menschen überhaupt?
- Und woher kommen wir?
- Gibt es im Weltall andere intelligente Lebewesen?
- Existiert Gott?
- In welchem Zustand befindet sich unser Heimatplanet?
- Werden wir auf der Erde überleben?
- Retten oder zerstören uns Naturwissenschaften und Technik?
- Hilft uns die künstliche Intelligenz, die Erde zu bewahren?
- Können wir den Weltraum bevölkern?
- Wie werden wir die Schwächsten - Kinder, Kranke, alte Menschen - schützen?
- Wie werden wir unsere Kinder erziehen?
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 19.07.2019
Rezensent Martin Mair muss sich schon richtig einlassen auf Stephen Hawkings postum erscheinende Antworten auf die ganz großen Fragen. Der "fluffige" Stil des Physikers macht es ihm nicht allzu leicht. Dahinter verbirgt sich laut Rezensent nämlich durchaus Elementares, komplexe physikalische Zusammenhänge, Schwarze Löcher etc. Bei allzu oberflächlichem Lesen entgehen einem nicht nur der schöne Humor und der grenzenlose Optimismus des Autors, meint Mair, sondern auch die ein oder andere philosophische Erkenntnis über die Entstehung der Erde und wie alles zusammenhängt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 16.10.2018
Dieses Buch ist "großer Murks", ärgert sich Rezensent Ulf von Rauchhaupt und hält fest: Das liegt keineswegs an Stephen Hawking. Schon die Tatsache, dass das nach Hawkings Tod offenbar eilig zusammengestellte Werk nichts Neues, sondern nur einen Mix aus früheren Veröffentlichungen oder Presseberichten enthält, verleidet dem Kritiker die Lektüre. Dass die Macher des Werks auf die hier gestellten "großen Fragen" außerdem nur ungeordnete Schnipsel aus Hawkings Privatarchiv zusammengetragen habe, das Buch zudem in Hawkings Namen eine Menge peinlicher Fehler verbreitet, gibt Rauchhaupt endgültig den Rest: Das hat Hawking nicht verdient, meint er.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 16.10.2018
Nicht weniger als Stephen Hawkings Vermächtnis ist dieser aus dem Nachlass herausgegebene Band, der mit einem Vorwort von Eddie Redmanye, der Hawkings im Film spielte, einer Einleitung des Physikers Kip S. Thorne und einem Nachwort von Hawkings Tochter Lucy nun auch auf Deutsch erschienen ist, informiert Rezensent Burkhard Müller. Und dennoch nimmt der Kritiker das Werk genau unter die Lupe: Zehn große Menschheitsfragen hat sich Hawking hier vorgenommen, etwa: "Gibt es Gott" oder "Gibt es anderes intelligentes Leben im All?", um darauf kurz, laut Kritiker aber vielmehr unzureichend zu antworten. Denn Hawkings neige nicht nur zur "Ungeduld", sondern stelle bisweilen auch "verkehrte" Fragen oder liefere Binsenweisheiten, bemängelt der Kritiker, der zu dem Schluss kommt: Ein "philosophischer Kopf" war Hawkings nicht. Dass auch die deutsche Übersetzung recht eilig scheint, macht es für Müller nicht besser. Als erhellenden Einblick in einen rigorosen Szientismus ohne jede "Besinnung" möchte er das Buch dennoch empfehlen.
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