Tariq Ali hat sich mit zahlreichen politischen Büchern einen Namen gemacht. In seinem neuen Werk widmet er sich seinem Heimatland Pakistan und geht der Frage nach, welchen Weg der einzige islamische Staat mit Atomwaffen nach der Ermordung Benazir Bhuttos einschlagen wird. Ob er zu einer stabilen demokratischen Gesellschaft führt, ist mehr als fraglich.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.09.2008
Als passende Lektüre zu den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in Pakistan empfiehlt Rezensent Janek Schmidt dieses Buch des britisch-pakistanischen Autors Tariq Ali. Überzeugend findet er dessen Analysen und offenbar auch recht lebendig dargestellt. Den Informationen des Rezensenten zufolge legt Ali den Fokus dabei auf den Zweikampf zwischen den Bürgern des Landes und der korrupten politisch-militärischen Elite, der die Geschichte des Landes seit der Ermordung des Premierministers Zulfikar Ali Bhutto präge. So habe einerseits jedes Militärregime seitdem die Islamisierung des Landes und den Volkszorn auf die USA gefördert, andererseits habe Bhuttos Clan die dadurch erzeugte Frustration in der Bevölkerung dazu genutzt, die PPP zu ihrer Familienpartei umzufunktionieren.
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