Mit meist farbigen Fotos auf Tafeln. Die ersten Raumfahrtpioniere wurden lange Zeit als Spinner abgetan. Aber letztlich ermöglichten die Arbeiten von Wissenschaftlern und Erfindern wie Hermann Oberth oder Wernher von Braun vor einem halben Jahrhundert den Start von Sputnik 1, dem ersten Satelliten in einer Erdumlaufbahn. In einem beispiellosen Wettstreit zwischen Ost und West gelang anschließend ein Erfolg nach dem anderen: Menschen flogen ins All, landeten auf dem Mond und bauten Raumstationen. Roboter setzten auf der 470 Grad heißen Venus auf, suchten im Marsstaub nach Lebensspuren und untersuchten bizarre Welten wie die Jupiter- und Saturnmonde. Die Weltraumfahrt ist und bleibt ein riskantes Abenteuer. Aber der Traum ist ungebrochen und große Ziele, wie etwa der bemannte Flug zum Mars, werden in Angriff genommen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 14.05.2008
Dem Rezensenten Helmut Hornung gefällt, wie sich der Autor Thomas Burke dem Thema Raumfahrt annähert :"ohne Pathos" und zudem "nüchtern" und realistisch, was die Zukunftsversionen angeht. Er beschäftigt sich sowohl mit der bemannten als auch mit der unbemannten Raumfahrt, die Protagonisten seines informativen Buches sind "Menschen und Maschinen, die nach den Sternen greifen". Dementsprechend weit holt Burke aus. Von dem russischen Volksschullehrer Konstantin Ziolkowski, der im 19. Jahrhundert an Luftschiffen bastelte, über die V2 Rakete, die während des 2. Weltkriegs in Peenemünde von Wernher von Braun konstruiert wurde, bis zur Gegenwartsgeschichte, die mit der Landung der US-Raumsonde Pathfinder auf dem Mars ihren bisherigen Höhepunkt fand, hat der Autor "sein Thema im Griff" und erklärt, findet Hornung, auch Technisches auf eine verständliche Weise.
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