Mit 51 Abbildungen. Die überbordende Metropole des Barock fasziniert durch ihre Extreme. Grandiose Prachtentfaltung und Kunstproduktion auf der einen Seite, Gewalt und Armut auf der anderen die Stadt der Päpste liebte das Unvereinbare. Wer diese Stadt verstehen möchte, ihren Körper wie ihren Geist, findet in dieser Darstellung alle Aspekte dargestellt: von den Ehrenhändeln bis zur Heiligsprechung, von der Brotversorgung bis zur Inquisition, von der Kunstproduktion bis zum Konklave. Volker Reinhardt entfaltet hier ein überbordendes Panorama der ewigen Stadt im Barock. Die Päpste, Kardinäle und Gesandten der europäischen Könige statteten sie mit überwältigender Pracht aus. Keine Stadt hatte eine vergleichbare Dichte an Künstlern, keine aber beherbergte in ihren Mauern so viele Prostituierte. Glanzvolle Feste wechselten mit Hungersnöten und Überschwemmungen - Pracht, Elend und Gewalt wohnten hier besonders eng beieinander. Volker Reinhardt vermisst die ganze Spannweite dieser Metropole und richtet seinen Blick auf die Höhepunkte wie den Alltag: Von den Ehrenhändeln bis zur Heiligsprechung, von der Brotversorgung bis zur Inquisition, vom Konklave bis zum Kurtisanenwesen, von der Kunstproduktion bis zu den glänzenden Festen werden alle Aspekte anschaulich.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 23.01.2012
Ein Buch für Romreisende und Haushaltspolitiker gleichermaßen hat Johan Schloemann anzuzeigen. Der viel schreibende Historiker Volker Reinhardt rekurriert zwar intensiv auf seine eigenen Arbeiten, um diese Buchdeckel zu füllen, aber wer derart substanziell und zugleich publikumsgefällig schreibt, darf das gerne tun, findet Schloemann. Vor seinen Augen entsteht unterdessen sehr plastisch das barocke Rom mit seinem Prunk, den gierigen Papstfamilien, Vetternwirtschaft en gros. Dafür dass der Nepotismus auch heute noch so in Mode ist, findet der Rezensent hier manchen einleuchtenden Grund.
Caroline Wahl: 1999 Meter über dem Meer Der Selbstfindungstrip nach Bali? Samara hat niemanden gefunden. Die hippe Agentur in Berlin-Mitte? So öde wie irgendein anderer Job. Samara weiß, was sie alles nicht mehr… Valeria Gordeev: Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre…