Es ist kurz vor Weihnachten, Familie Golden ist wieder einmal zusammengekommen, um das Fest in trauter Gemeinsamkeit zu feiern. Doch in diesem Jahr ist irgendwie alles ganz anders als sonst - die dicke Schneedecke, die den Familienlandsitz bedeckt, kann die pikanten Geheimnisse nicht verhüllen, die alle Anwesenden voreinander verbergen. Verblüffende Wahrheiten treten zu Tage, die das Leben der ganzen Familie entscheidend verändern sollen... Das wird ein Weihnachtsfest der besonderen Art.
Eigentlich mochte Rezensent Reinhard Osteroth diese Weihnachtserzählung, weil sie seiner Ansicht nach beiläufig und ohne Aufdringlichkeit bleibt und doch ernsthaft das Motiv Weihnachten samt seiner Verkrampfung in den Blick nehmen würde - und zwar als "erzählerisches Protokoll der Tage 22.-27 Dezember und Kammerspiel für elf Personen". Gespräche, Menüpläne und Streitereien, Rituale und sonstige Weihnachtsspezialitäten kommen vor. Osteroth stört nur der kitschige Einband des Buches mit seinen "glitzernden Plasteflocken", der zu seiner sonstigen Atmosphäre aus seiner Sicht so gar nicht passen will.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Ulf Poschardt: Bückbürgertum Gefährlicher als die Shitbürger sind die Bückbürger. Jene Konservativen und Liberalen, CEOs und Manager, Bischöfe und Intellektuelle, Kanzlerinnen und Kanzler die - wider…