Aus dem Englischen von Rudolf Hermstein. Mit Illustrationen von Reinhard Michl. Frank McCourts Weihnachtsgeschichte erzählt eine Anekdote aus der Kindheit seiner Mutter Angela. Als Angela sechs Jahre alt war, machte sie sich große Sorgen um das Christkind, das in der Krippe der kalten St.-Josephs-Kirche in ihrer Heimatstadt Limerick sicher bitterlich frieren musste. Und dann ist das Christkind eines Tages spurlos verschwunden.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.12.2008
Rezensentin Elisabeth Hohmeister ist angetan von diesem charmanten und weihnachtlichen Kinderbuch. Besonders gefällt ihr der Stil des Illustrators Reinhard Michl, der die Anekdote aus dem Leben der in Armut aufgewachsenen Mutter des irischstämmigen Erfolgsautors Frank McCourt so in Szene setzt, dass sie nicht allzu sentimental daherkommt: "Vorsichtig bürstet er den Erinnerungsglanz der Kindheitsgeschichte ab". Dabei bleibe er humorvoll und beschreibe den irischen Alltag mit "verschmitzter Ironie". Nach Meinung der Rezensentin merkt man Michls Zeichnungen an, dass er ein echter "Irlandkenner" ist.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…