Der Peloponnesische Krieg (431 - 404 v.Chr.) bedeutete für Athen eine Epoche der Instabilität: Kriegswirren, Umstürze und das Wüten der Pest sorgten für Entbehrungen und massenhaftes Leid in der Bevölkerung. Welche Rolle spielte vor diesem Hintergrund die Religion? Waren wichtige politische Entscheidungen und Ereignisse in Athen zur Zeit des Peloponnesischen Krieges, wie z.B. die Asebieprozesse gegen Philosophen oder die Einführung neuer Gottheiten, maßgeblich von den religiösen Ängsten der Athener bestimmt? Diesen Fragen geht Alexander Rubel in seiner Studie unter religionshistorischer Perspektive nach. Rubel kommt zu dem Ergebnis, dass in Athen eine religiöse Grundhaltung dominierte, die auch signifikante politische Auswirkungen hatte.
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