Alfred Meyerhuber

Gesichter Afrikas

Cover: Gesichter Afrikas
Ars vivendi Verlag, Cadolzburg 2003
ISBN 9783897164826
Gebunden, 192 Seiten, 49,90 EUR

Klappentext

Mit zahlreichen Farbfotografien. Von seinen ausgedehnten Afrikareisen brachte Alfred Meyerhuber Porträts mit, in denen sich die Persönlichkeiten der Menschen offenbaren. Ob Pygmäenjägerin oder Berber, junge Wasserträgerin oder weise Frau - stolz und würdevoll, lachend und verschmitzt, ernst und offen blicken sie in die Kamera. Ihre Gesichter erzählen uns ihre ganz persönlichen Geschichten. Anekdotenreiche Texte des Autors berichten von der jeweiligen Region, in der die Bilder dieses Bandes entstanden sind, von ihren Bewohnern, von besonderen Augenblicken und Begegnungen.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 13.04.2004

Unser Bild der Fremde wird auch weiterhin weitgehend bestimmt von "Klischees, Exotismen und Projektionen". Vor allem, so Ilija Trojanow, gelte dies für das subsaharische Afrika. Entweder werde von Porträtisten zeitlose Primitivität ausgestellt, oder die Menschen würden gleich zur Dekoration herabgewürdigt. Anders der Fotoband "Gesichter Afrikas". "Unaufgeregt" blicke man hier "Afrikanern von Marokko bis Namibia in die Augen". Zwar brauchten die an Hochglanzmagazine gewöhnten Augen eine Weile, um sich an die Ästhetik von Alfred Meyerhuber zu gewöhnen. Danach aber erinnere die kunstlose, teilnahmsvolle Schlichtheit der Fotos "an eigene Begegnungen im Alltag". Auch technische Mängel wögen wenig angesichts der "heimischen" Wirkung dieser "wunderbaren Abbildungen der Fremde". Kurz und gut: "Für Afrika-Fans ist dieses Buch ein Muss".

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.12.2003

Mitunter betörend findet Rezensent A.O. die Bilder dieses "schweren" Afrikabandes, deren stolze und offene Gesichter er gerne betrachtet hat. Trotzdem lässt er durchblicken, dass er das Buch für nicht wirklich bedeutend hält, denn auf Anhieb haben ihm die hier gezeigten Gesichter keine neuen Geschichten erzählt. Auch die Texte der Fotografen beurteilt er als nicht sonderlich interessant. Trotzdem entdeckte er auf manchen Bildern "Kommentierendes, Widerlegendes, Witz und Weisheit", etwa "zwischen den Aufnahmen der Männer in ihren Fantasieuniformen beim Hererotag zu Okahandja", die ihm zu denken gaben.
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