Es geht um Poesie: In Frankfurt am Main entsteht ein Museum für die Deutsche Romantik. Die vorliegende Textsammlung ist gleichzeitig ein Brevier dieser Epoche und ein Plädoyer für das neue Museum. Keine andere Epoche wird so sehr mit Deutschland in Verbindung gebracht wie die Romantik. Das Freie Deutsche Hochstift / Frankfurter Goethe-Haus besitzt eine umfangreiche Sammlung an handschriftlichen Zeugnissen von Novalis, Eichendorff und den Geschwistern Brentano, um nur einige wichtige Vertreter zu nennen. Anne Bohnenkamp, Direktorin des Goethe-Hauses und Museums, gibt mit den ausgewählten Texten in diesem Buch einen Einblick in den unglaublichen Reichtum der romantischen Literatur und setzt damit ein weiteres Zeichen ihres Engagements für den Bau des Deutschen Romantik-Museums, der ohne private Unterstützung nicht möglich ist.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.11.2013
Goethe ein Romantiker? Bei Anne Bohnenkamp und ihrer Auswahl an Romanauszügen, Briefen und Gedichten zur deutschen Romantik schon, staunt Sandra Kegel. Die Idee, mit diesem "kleinen, feinen" Buch für ein Museum zur Romantik zu werben, findet sie gut. Zu lernen gibt es für die Rezensentin des Weiteren Einzelheiten über die Art der Wahrnehmung und Vermittlung als über das Wesen des Romantischen schlechthin. Sowie (im Vorwort der Herausgeberin) darüber, wie die Romantiker selbst die eigene Bewegung und den romantischen Begriff zu fassen bestrebt waren.
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