Annähernd 700 Jesuiten dienten als Soldaten in der Wehrmacht. Im Krieg Hitlers führten sie ihren eigenen, "katholischen" Krieg. Ein unerwarteter Einblick in ein bisher unbekanntes Kapitel der Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Der Jesuitenorden machte der Autorin die bisher gesperrten Akten zugänglich. Auf der Basis Tausender von Feldpostbriefen analysiert sie, wie diese Soldaten den Krieg legitimierten und erfuhren, wie die milites Christi sich selbst und den Gegner sahen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 02.01.2010
Die Historiker-Koryphäe Hans Mommsen weiß Antonia Leugers' Studie über Jesuiten in der Wehrmacht, ihre Kriegserfahrung und ihr Verhältnis zum NS-Regime zu schätzen. Er lobt die gründliche Auswertung zahlreicher bislang unbekannter Quellen. Anhand von sorgfältig edierter Feldpostbriefe von Jesuiten kann die Autorin in seinen Augen zeigen, wie die anfängliche Kriegsbegeisterung von Jesuiten in der Wehrmacht zunehmend einer Ernüchterung über das Grauen und die Verbrechen des Krieges wich und zu einer kritischen Haltung gegen den Nationalsozialismus führte. Das Fazit des Rezensenten: "eindrucksvoll".
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