Bernd Eilert, F. K. Waechter

Die Kronenklauer

Ab 8 Jahren
Cover: Die Kronenklauer
Diogenes Verlag, Zürich 2008
ISBN 9783257011319
Gebunden, 192 Seiten, 18,90 EUR

Klappentext

König werden ist nicht schwer, König sein dagegen sehr. Das stellen nach vielen Abenteuern und Bewährungsproben fest: die Kinder Robert, Moritz und Johanna, das Schwein König Schwarte, die Maus Charlie "Tasso" Koffer, der Esel Carlo Spannnagel, die Katze Fräulein Bellmaus und die Eule Dr. Johannes Loy. F. K. Waechter und Bernd Eilert laden ein in eine fröhlich-verkehrte Welt, in der es doch mit rechten Dingen zugeht. Dieses Buch für Kinder, Eltern und andere anspruchsvolle Leser, das erstmals 1972 erschienen ist, setzt allem die Krone auf. Man kann es nämlich nicht nur lesen, man kann sogar mitmachen: falzen, raten, reimen, puzzlen, malen, singen, ja auch mit der Schere darf man es traktieren.

Rezensionsnotiz zu Die Tageszeitung, 17.10.2009

Auch heute noch findet Rezensentin Eva-Christina Meier dieses zuerst 1972 erschienene Buch zum Mitmachen außergewöhnlich. Ein Klassiker, wie sie schreibt, mit dem F. K. Waechter einst zu seinem Stil gefunden habe. Bereits das Puzzle, dem die Anleitung beigefügt sei, man könne es auch heil lassen und an die Wand hängen, begeistert sie auch nach siebenundzwanzig Jahren noch. Aber auch der Rest dieser durch und durch antiautoritären Geschichte mit Aufruf zur Revolte macht ihr Riesenspaß.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 27.09.2008

"Ein großes Glück" nennt Tilman Spreckelsen die Wiederauflage des im besten Sinne antiautoritären Kinderbuchklassikers "Die Kronenklauer" von 1972 - ein Buch, das abgesehen von geringfügigen Coververänderungen dem Original samt Bastelbögen entspricht. Spreckelsen lobt die grandiosen Bilder F.K. Waechters, die der "selbstverständlichen Großartigkeit" des freien Textspiels von Bernd Eilert, beide Mitglieder der Neuen Frankfurter Schule, ebenbürtig gegenüberstehen. In "Kronenklauer" geht es - und offenbar aufs Turbulenteste - um den Kampf dreier Kinder gegen einen Tyrannen mit Namen König Schwarte und andere, auch nicht perfekte Herrscher. Das Buch, so Spreckelsen, ist aus dem Geist der 68er geboren und taugt, so man es frühzeitig zu lesen bekommt, sehr, die gesunde Skepsis gegenüber herablassender Autorität zu schüren. Es propagiert die "fröhliche Anarchie" und spottet über alles, was sich zu wichtig macht: schon dafür alleine habe sich 68 gelohnt.
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