Kinder lernen in diesem dicken Buch 200 ganz verschiedene Leute kennen, aus den unterschiedlichsten Berufen, Familienverhältnissen und Ländern, ganz normale Leute und ganz merkwürdige. Und alle haben ihr typisches Aussehen, ihre typische Kleidung, ihre typische Mimik und Gestik.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.06.2009
Rezensent Jens Thiele findet das Projekt des in Berlin lebenden französischen Grafikers Blexbolex alias Bernard Granger nicht nur ziemlich "ehrgeizig", sondern auch gelungen. Menschentypen möchte Blexbolex darstellen - und obwohl er fast ganz auf verbale Erläuterungen und Einordnungen verzichtet, schaffen es seine Bilder, beim Betrachter einen Reflektionsprozess über die "eigene Wahrnehmung" in Ganz zu setzen und zugleich vor Augen zu führen, wie " eng Schein und Sein" beieinander liegen. Das liegt nach Thieles Einschätzung unter anderem auch daran, dass Blexbolex überzeugend Prototypen darstellt, indem er etwa auf "ausdifferenzierte Gesichter" verzichtet. Auch die grafische Umsetzung im Offsetdruck, bei der sich der Künstler an der Plakatkunst der1920er Jahre orientiert, findet der Rezensent gelungen.
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