Der Tod des verrückten alten Ringler wirbelt das beschauliche Leben in Falkenhofen gehörig durcheinander: Gerüchte behaupten, dass der frühere Seebär steinreich war - und irgendwo seinen Schatz versteckt hat. Der 10-jährige Hagen und sein bester Freund Robbie sind wie elektrisiert. Am ersten Tag der Sommerferien stehen sie mit ihren Brüdern im Morgengrauen bereit, den Garten der Ringler-Villa umzugraben. Mit von der Partie sind allerdings auch alle übrigen Kinder des Dorfes. Anfangs scheint es, dass ihnen die anderen immer einen Schritt voraus sind, vor allem die freche Eleanor. Aber Hagen zieht aus den letzten Worten des alten Ringler scharfsinnige Schlüsse und bringt seine Bande auf die Spur des Mondes …
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.11.2016
Rezensent Fridtjof Küchemann liest die Schatzsuchgeschichte von Boris Koch mit Spannung und Freude über den reichlich vorhandenen Slapstick und die Figuren-Karikaturen. Tempo und Unterhaltungswert findet er groß. Allerdings irritiert ihn, dass der Autor sein im Text niedergelegtes Versprechen nicht einlöst, der Erzähler könnte sich in der eigenen halsbrecherischen Geschichte über die Schatzsuche doch noch verheddern und als Fantast auffliegen oder wenigstens in Erklärungsnot geraten. So muss Küchemann wohl oder übel annehmen, dass es den Schatz wirklich gibt. Und warum auch nicht?
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 17.11.2016
Hilde Elisabeth Menzel hält große Stücke auf den Jugendbuchautor Boris Koch, und auch mit sein Kinderkrimi "Die Mondschatzjäger" hat sie überzeugt: Mit Witz und Tempo erzähle Koch die Geschichte einer Kinderbande, die sich auf die Suche nach dem Schatz eines reichen Stinkstiefels macht, informiert die Rezensentin. Denn nicht nur der Multimillionär, der seine Verwandtschaft nicht erben lassen will, sondern auch die inkompetende Mutter und ein fieser Angeber halten die vier Jungen beständig auf Trab, berichtet die Rezensentin, die sich dabei herrlich vergnügt hat.
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