Caleb Carr analysiert die Geschichte des Terrorismus: Er spannt dabei den Bogen von gewalttätigen Übergriffen in der Antike bis hin zu den jüngsten Anschlägen in den USA und liefert konkrete Ansätze zur Überwindung terroristischer Bedrohungen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.04.2002
Der Titel der amerikanischen Originalausgabe lautet "Lehren des Terrors" und ist treffender als der Titel der deutschen Übersetzung, schreibt Gregor Schöllgen über dieses militärhistorische Buch, dessen Kenntnisse und auch Originalität er anerkennend erwähnt. Der "abenteuerlichen Argumentation" des Autors und den Schlussfolgerungen in diesem "Plädoyer für den Krieg" mag der Rezensent sich allerdings nicht anschließen: Terrorismus wird als Bezeichnung für die moderne Form des Krieges definiert und vergangene Kriege im Umkehrschluss als terroristische Akte von den Römern bis zu Moltke und Clausewitz und dem Vietnamkrieg porträtiert. Schöllgen sieht Osama bin Laden somit in eine Linie mit Kaiser Augustus, Otto von Bismarck und auch Nixon und Kissinger gestellt und attestiert dem Autor "eine gehörige Portion Ignoranz gegenüber den sehr unterschiedlichen Erfahrungs- und Denkhorizonten". Mit dieser Vorgehensweise versucht der Autor seine Haltung und die der amerikanischen Außenpolitik zu legitimieren, dass der Krieg die einzig richtige Antwort zum Problem des internationalen Terrorismus ist, meint Schöllgen.
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