Fünf Männer gründen eine Alten-WG in einer Villa am See. Zusammen wollen sie die verbleibenden Jahre verbringen, zusammen noch einmal das Leben genießen. Für den letzten - selbstbestimmten - Schritt zählen sie auf die Hilfe der Mitbewohner. Denn es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie und mit wem man alt wird.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 25.01.2016
Nicolas Freund packt keine Leidenschaft bei der Lektüre von Christoph Poschenrieders Roman über das Experiment einer Luxus-Alten-WG von fünf in die Jahre gekommenen Freunden. Der Mangel an weiblichem Romanpersonal, flache Charaktere, ein überstrapaziertes Leitmotiv und ein nerviger Plapperton machen es ihm unmöglich, die karikaturhaften Züge des Buches zu honorieren.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 05.01.2016
Sabine Doering vermisst jede Tiefe in Christoph Poschenrieders neuem Roman. So locker ihr der Text über eine Luxus-Senioren-WG runtergeschrieben scheint, so oberflächlich geht der Autor das Thema Alter und Sterbehilfe an, meint sie. Die Figuren im Text kommen ihr hölzern und leblos vor, ihre Handlungen unglaubwürdig. Das Potenzial und die Aktualität der Geschichte entgehen der Rezensentin dabei nicht. Aber Poschenrieders launiger Stil langweilt sie schließlich bloß in seinem Unernst.
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