Ein Sammelband mit Beiträgen über Gustav Mahler als Operndirigenten in Leipzig, Hamburg und Wien. Die Beiträger: Georg Borchardt, Geschäftsführer der Gustav Mahler Vereinigung Hamburg; Sabine Siemon, Musikwissenschaftlerin, Rheingau Musik Festival; Prof. Franz Willnauer, Theaterwissenschaftler und Intendant.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.09.2005
Selten wird bedacht, so die Rezensentin Marianne Zelger-Vogt, dass Gustav Mahler keineswegs nur in seiner Zeit an der Wiener Hofoper als Operndirigent tätig war, sondern "fast während seines ganzen künstlerischen Lebens". Dieser Tatsache will der von Constantin Floros herausgegebene Sammelband Rechnung tragen, indem er das Opernwirken Mahlers in verschiedenen Aspekten vorstellt. So geht es im Text des Herausgebers um die Bedeutung Mahlers als "Bühnenreformator" und Entdecker neuer Talente. Ein Aufsatz von Franz Willnauer stellt die Zusammenarbeit des Dirigenten und Regisseurs mit dem Bühnenbildner Alfred Roller als die Arbeit des "wohl ersten Inszenierungsteams im heutigen Sinn" heraus. Für die Mahler-Forschung macht der Band, so Zelger-Vogt, vor allem klar, dass der Komponist die Oper stets als "Gesamtkunstwerk" verstand.
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