Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 02.09.2004
Der mit dem Kürzel "mau" zeichnende Rezensent lässt sich in seiner kurzen Kritik dieses Fotobandes ganz in den Bann der Bilder aus Spanien ziehen. Der Fotograf Cristabal Hara, der in Spanien, den Philippinen, Deutschland und den USA aufgewachsen ist, hat den Vorteil des "doppelten Blicks", den des "Insiders" und den des "Fremden", stellt "mau" zufrieden fest. Er zeigt sich begeistert von dem "ziemlich skurrilen Volk", das der Fotograf abgelichtet hat und findet es besonders bemerkenswert, dass bei Hara das Ungewöhnliche meistens "ganz normal" und das Alltägliche "plötzlich überraschend" wirkt. Die eindrücklichsten Bilder sieht der Rezensent aber in den Fotos, die katholische Religionspraktiken zeigen.
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