Aus dem Englischen von Michael Ross und Klaus Peter Walter. Mit großem Sachverstand und erzählerischem Können lässt Stashower den 'Vater' von Sherlock Holmes wieder lebendig werden. Neben dem berühmten Meisterdetektiv widmet sich Stashower ausführlich dem vielfältigen Schaffen und Wirken des Autors, der neben seinen Romanen und Geschichten ein Sportsmann, Politiker und zuletzt überzeugter Spiritist war.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.05.2009
Über die Vielfalt der Zusammenhänge, in der Sir Arthur Conan Doyle auftaucht, kann Rezensent Elmar Schenkel bloß staunen. Die Aufgabe des Biografen hält er in diesem Fall also für keine leichte. Daniel Stashower meistert sie indes bravourös, wenn wir dem Rezensenten glauben wollen. Die 150 Jahre, die seit Conan Doyles Geburt vergangen sind und die es gebraucht hat, bis mit diesem Band seine Biografie auf Deutsch vorliegt, sind insofern nicht allzu schwer zu verdauen. Von Stashower erfährt Schenkel, wie die Figur des Sherlock Holmes größer und lebendiger wurde als ihr Schöpfer. Wie sie dessen Anstrengungen im Bereich der Science-Fiction und der Kriegsberichterstattung, aber auch dessen Erfolge als Autorennfahrer überschattete. Und er lernt, das diesen umtriebigen Schriftsteller stets ein unbändiger "Wille zum Glauben" leitete, Stärke und zugleich Schwäche des Erzählers Conan Doyle, wie Schenkel findet.
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