Herausgegeben von Jacques Brunschwig und Geoffrey Lloyd. Mit einem Vorwort von Michel Serres. Aus dem Französischen von Volker Breidecker, Konrad Honsel, Heinz Jatho, Michael von Killisch-Horn und Markus Sedlaczek.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.11.2001
Wolfgang Schuller sucht nach einer geeigneten Kategorie für dieses Buch: Ein Nachschlagewerk? Eine Enzyklopädie? Nein, ein "nach Sachgruppen geordneter Sammelband", den der Rezensent nur teilweise gelungen findet. Seiner Meinung nach will dieses Buch vor allem erklären, wie "die Griechen ... zu ihren Erkenntnissen gekommen sind". Doch dabei vermisst Schuller vor allem eine "einheitliche Konzeption". Außerdem findet er, dass gerade das, was die Griechen nicht wussten, "besonderen Aufschluss" über ihr Denken gebe: Der Rezensent weist hier auf das Fehlen der Rechtswissenschaften bei den Griechen hin. Auch die Geschichts-Konzeption der Griechen wird Schuller zu lakonisch und widersprüchlich vorgestellt. Schließlich sei das Werk nicht auf dem neuesten Stand, wichtige Werke aus den vergangen Jahren fehlen dem Rezensenten. Doch fand er auch "höchst informative Kapitel" und "grundsolide Beiträge", etwa über die griechische Ethik.
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