Mit Sex und Gewalt, Vergewaltigungen und Misshandlungen schlagen die Jugendlichen aus der amerikanischen Provinz in Dennis Coopers Roman die Zeit tot, berichtet Susanne Messmer. Dabei gelinge es Cooper durch "rasante" Perspektivwechsel und die Aussparung jeglicher "moralisierender" Außenansichten, die "Wirklichkeit" verschwimmen zu lassen und aus den ständig wechselnden Erzählerstimmen eine Art Prototyp des "cute boy" und seiner "multiplen Wunschphantasien" herauszukristallisieren, versichert eine Rezensentin, die nur der Ekel vor den dargestellten Gewalttaten vom Schwärmen abzuhalten scheint.
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