Dieses Buch beschreibt die Entwicklung der deutschsprachigen Lyrik vom 10. bis ins 21. Jahrhundert. Es ordnet Gedichte allgemeinen historischen Prozessen zu, berücksichtigt aber genauso die Individualität der Autoren, die in ihren Texten die Suche nach Lebenssinn betreiben. Repräsentative Gedichte werden in ihrer Formsprache und ihrem Inhalt eingehender besprochen. Neben aller Information möchte dieses Buch auch das Vergnügen an den großen Leistungen der deutschen Lyrik wecken oder steigern.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 23.09.2008
Obwohl eine 124 Seiten kurze "Geschichte der deutschen Lyrik" am ehesten geeignet sei für Leute, "die in ihrer Jugend nicht genug gelernt haben, aber nun auch nicht mehr alles wissen wollen", gibt sich Hans-Herbert Räkel zufrieden mit Dirk von Petersdorff's Werk. Der Germanist und Kleist-Preisträger von 1998 schaffe es, den Leser auf sehr persönliche Art an die bekanntesten Dichter heranzuführen. Auch weniger geläufigen Autoren wie Barthold Heinrich Brockes oder Oskar Loerke widme Petersdorff viel Begeisterung und Interesse. Neben zum Teil als meisterhaft eingschätzten Interpretationen, wie zum Beispiel der Skizze von Goethes "Bei Betrachtung von Schillers Schädel" fühlte sich der Rezensent nur im ersten Kapitel nicht gut aufgehoben: Bei der Lyrik von den Anfängen bis ins 16. Jahrhundert fehle dem Autor die Affinität.
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