8 Stunden und 44 Minuten auf sieben CDs. Aus dem Hebräischen von Helene Seidler. Gelesen von Luise Helm. "Weißt du, eines Tages wird das Meer uns allen gehören ..." In der Heimat wären sie sich nie begegnet, aber durch einen Zufall lernt die israelische Studentin Liat in New York den Maler Chilmi kennen, der aus Ramallah stammt. Die beiden verlieben sich, doch Liat ist zwiegespalten, weil weder ihre Eltern noch ihre jüdischen New Yorker Freunde von der Beziehung erfahren dürfen. Und beide wissen: Wenn die Zeit in New York vorbei ist, wird auch diese Liebe, die eigentlich nicht sein darf, enden müssen. Dieser Roman einer unmöglichen Liebe wurde vom israelischen Erziehungsministerium im Januar 2016 von der Lektüreliste der Oberstufe gestrichen, was in der liberalen israelischen Gesellschaft zu einem Skandal wurde und auch in Deutschland ein starkes Presseecho hervorrief.
So fasziniert Rezensentin Sylvia Prahl Dorit Rabinyans Roman "Wir sehen uns am Meer" gelesen hat, so gebannt lauscht sie auch dem Hörbuch. Großartig, wie die israelische Autorin in der konfliktreichen Liebe zwischen der jüdischen Liat und dem muslimischen Palästinenser Chilmi mittels kleiner Details das Misstrauen zwischen Juden und Arabern sichtbar macht, lobt die Kritikerin. Dass Luise Helm in ihrer Lesung zwischen ruhiger Zurückhaltung und "aufschäumendem Timbre" wechselt, darüber hinaus die arabischen, hebräischen und englischen Textstellen mit variierenden Akzenten vorliest, findet die Rezensentin "wunderbar".
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