Aus dem Amerikanischen von Uwe Anton. Einst war Svetlana Dyalovich eine in Europa und Amerika gefeierte Pianistin. Doch diese Zeiten sind lange vorbei. Eines Tages findet man die alte Frau mit zwei Löchern in der Brust auf dem nackten Fußboden ihrer Wohnung liegend. Die Detectives Carella und Hawes gehen von Raubmord aus. Doch dann entdecken sie einige Ungereimtheiten - und noch eine Leiche ...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 19.06.2001
Mehr eine Fan-Post denn eine Rezension, die Fritz Göttler der "Süddeutschen"-Leserschaft zukommen lässt. Etwas verklausuliert, wie sich das für Eingeweihte gehört. Schließlich handelt es sich Göttler zufolge schon um den fünfzigsten Roman aus dem 87. Polizeirevier, das sich in einer imaginären amerikanischen Großstadt namens Isola befindet. Es geht um Theater, erfahren wir, das Theater des Lebens, das auf den Straßen stattfindet, in den Cafés und Bars, aber auch ums echte Theater, das für die Bühne bestimmt ist. Natürlich, so der Rezensent weise, findet das wahre Leben anderswo statt und wird auch nicht so sehr "vom Theater als vom Kino bestimmt". Der Autor habe seine Methode der "Kunst der Andeutung" perfektioniert, die er ganz gelassen, mit ironischen Schlenkern und gelegentlichen handfesten Seitenhieben praktiziere.
Tobias Gohlis gerät angesichts des 50. Kriminalromans McBains über das 87. Polizeirevier ins Schwärmen. Er fühlt sich an frühe Leseerlebnisse erinnert, findet dieses Buch jedoch "noch besser" als die Krimis aus den 50er Jahren des Autors, der unter anderem das Drehbuch für Hitchcocks "Die Vögel" geschrieben hat. McBain hat mit seinen Krimis ein neues "Subgenre" ins Leben gerufen, erklärt Gohlis, indem er anstatt einer einzigen Detektivfigur eine ganze Gruppe von Polizeibeamten, die aus verschiedenen Ethnien stammen, zu den Protagonisten seiner Romane machte. Gohlis rühmt diesen Krimi als "spannend, rätselhaft, figurenreich" und "kühl-ironisch" und versichert, dass die Krimihelden von McBain nicht "altern".
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