Gabrielle Alioth (Hg.)

Ach wie gut, dass niemand weiß

Ein Schweizer Lese- und Vorlesebuch. (Ab 9 Jahre)
Cover: Ach wie gut, dass niemand weiß
Nagel und Kimche Verlag, Zürich 2004
ISBN 9783312009459
Gebunden, 176 Seiten, 14,90 EUR

Klappentext

Hätte Hugo nicht einen Brief an den "Presidänten" geschrieben, hätten wir vielleicht nie erfahren, warum plötzlich Frieden ist. Wer nicht weiß, dass auf dem Mond Wunder ganz normal sind, der wird kaum glauben, dass dort plötzlich ein Vogel mit glänzendem Gefieder auftaucht. Und hätte Lola kein SMS geschrieben, hätte niemand je gemerkt, mit wem sie eigentlich zusammen sein will. Manche Geheimnisse klingen auch ganz schön unglaubwürdig. Wie zum Beispiel kam es wirklich zu dem Riesenpilz, den Beni unter dem Fußboden bei seinem Großvater entdeckte? Sind Geschichtenerzähler nicht überhaupt - raffinierte Geheimniskrämer? Die folgenden sind es in jedem Fall: Martin R. Dean, Catalin Dorian Florescu, Franz Hohler, Peter Höner, Thomas Hürlimann,Max Huwyler, Ulrich Knellwolf, Tim Krohn, Hans Manz, Klaus Merz, Brigitte Schär, Jürg Schubiger, Anita Siegfried, Verena Stössinger, Claudia Storz und Bettina Wegenast.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 26.05.2004

Der Rezensent mit dem Kürzel "gew" hat Spaß an dieser Geschichtensammlung, die zwar eigentlich ein Kinderbuch sein soll, aber durchaus auch Genre-fremde Größen der Schweizer Literatur im Gepäck führt und auch für Jugendliche einige Entdeckungen in petto hält. Kurzum, nach Meinung des Rezensenten ist für jeden etwas dabei: die den Druck auf ihre Tränendrüse schätzen, werden ebenso fündig wie die Fans einer pädagogisch wertvoll aufbereiteten Geschichtslektion, und dankenswerter Weise findet man auch noch Geschichten ohne didaktisches Gepäck. Und so lautet das Fazit des Rezensenten: "Da ist fürwahr für jeden Geschmack und jede Altersgruppe etwas dabei. Sie müssen es nur finden."
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