Ein Roman über eine unerfüllte Liebe, einen ungeklärten Mord und eine spannende Spurensuche.
Im Herbst 1950 kommt der junge Wiener Historiker Max Schreiber in ein Tiroler Bergdorf, um einem alten Geheimnis auf den Grund zu gehen. Konfrontiert mit der archaischen Bergwelt und der misstrauischen Dorfgemeinschaft , fühlt er sich mehr und mehr isoliert. In seiner Einsamkeit verliert er sich in der Liebe zu einer jungen Frau, um die jedoch auch ein anderer wirbt. Als ein Bauer unter ungeklärten Umständen ums Leben kommt, ein Stall lichterloh brennt und der Winter mit ungeheurer Wucht und tödlichen Lawinen über das Dorf hereinbricht, spitzt sich die Situation dramatisch zu. Schreiber gerät unter Mordverdacht und verschwindet spurlos - nur seine Aufzeichnungen bleiben zurück.
Mehr als ein halbes Jahrhundert später will ein alter Mann endlich die Wahrheit wissen. Von seinen eigenen Schatten verfolgt, begibt er sich auf Spurensuche in die Vergangenheit.
Ok, die Konstruktion dieses Romans mit einem vorgefundenen Manuskript und einer zweiten Zeitebene ist etwas ungefüg und durchschaubar, konzediert Rezensentin Katharina Granzin. Aber das Buch hat sie trotzdem mitgerissen, weil der Autor es schafft, die Leser in eine Tiroler Bergwelt der frühen Fünfziger zu entführen, die noch keine Touristen kannte. Spannungsreich und verhängnisvoll sei die Dreiecksgeschichte, die er dort ansiedelt. Die Rezensentin empfiehlt den Lesern, sich einfach dem Erzählfluss zu überlassen.
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