Unter Mitarbeit von Josephine Powell und Serife Atlihan.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.01.2006
Beeindruckt zeigt sich Rainer Hermann von diesem Bildband über das Leben der Nomaden in Anatolien. Wie er berichtet, hat der Autor die Nomaden zwischen Antalya und Alanya seit den 1960er Jahren immer wieder begleitet und dabei ihren Weg in die Sesshaftwerdung mitverfolgt. Seine Schilderungen ihres Lebens lesen sich für Hermann "wie aus einer anderen Welt". Böhmer berichte etwa über Kamelkämpfe in den Wintermonaten, und wie er in der zentralanatolischen Steppe in den siebziger Jahren Yurten entdeckte, die Urbehausungen der Nomaden Zentralasiens. Seine von Sympathie getragenen Porträts der Nomaden zählt Hermann "zum Eindrucksvollsten dieses Bildbands." Böhmers Buch dokumentiert für ihn nicht nur das "Ausklingen einer Kultur", sondern auch, "was sie der Menschheit an Ästhetik hinterlässt".
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