Unser naturwissenschaftliches Weltbild ist entscheidend geprägt von den Naturkonstanten. Da ist zum Beispiel die Lichtgeschwindigkeit, die überall im Universum gilt, die Feinstrukturkonstante, die die elektrische Kraft beschreibt, oder die Gravitationskonstante. Woher kommen diese und die anderen Konstanten? Sind sie wirklich unveränderlich und überall gültig? Wie hängen sie zusammen? Diese Fragen stellen sich heutige Physiker, wenn sie versuchen, dieses Mysterium der Natur zu erklären.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 21.07.2006
Dass ein Physik-Nobelpreisträger wie Theodor W. Hänsch eine Buchbesprechung schreibt, passiert nicht alle Tage. Aber schließlich geht es in diesem Buch des Physikers Harald Fritzsch um Naturkonstanten und da kennt Hänsch sich aus. "Sie kennzeichnen unser Universum", schreibt er hin, für alle die es nicht wussten. Und erzählt von QCD (Quantenchromodynamik), Higgs-Teilchen, Quarks und heißen Diskussionen über die tatsächliche Konstanz der Naturkonstanten. Mehr darüber gibt es in diesem Band, versichert er. Und nennt noch ein paar harte Fakten, die wir alle verstehen: Über die von Fritzsch gewählte, unterhaltsame Form des fiktiven Dialogs (mit Newton und Einstein etwa) und über die Eignung des Buches für jeden, der sich für die Probleme der modernen Physik interessiert.
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