Aus dem Amerikanischen von Michael Schmidt. Alle reden vom Quantensprung, aber kaum jemand weiß, was das ist. Die seltsamen Spielregeln in der Welt der Quanten entziehen sich unserer Vorstellungskraft: Raum und Zeit sind zusammengerührt, Masse wird zu Energie und umgekehrt. Kenneth W. Ford hat einen einmaligen Ansatz entwickelt, um diese Phänomene verständlich und unterhaltsam zu erklären: Anders als alle anderen Bücher zu diesem Thema veranschaulicht Wie klein ist klein? die Gesetze der Quantenphysik durch das Bild der Teilchenfamilie. Wir lernen die Quarks kennen, die Leptonen und Bosonen und den Rest der Sippschaft, und wir erhalten einen Ausblick in die Zukunft der Quantentheorie. Kenneth W. Ford erklärt, warum diese Theorie die Physik des 20. Jahrhunderts revolutionierte. Er stellt die wichtigsten Forscher vor und gewährt faszinierende Einblicke in die Welt "unter der Oberfläche".
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.03.2008
Wohlwollend äußert sich Ernst Horst zu diesem Buch zum Thema Quantenphysik. In die Kategorie "für Jedermann" will er Kenneth W. Fords Darstellung lieber nicht stecken. Dieter Bohlen, erklärt er, wird es bestimmt nicht lesen. Dennoch oder gerade darum freut sich Horst an diesem Band als einer datenseligen "guten Ergänzung" populärer Vergleichswerke und einer zurückhaltenden "durchaus historischen" Präsentation der Quantenwelt, ohne "übertriebene Ambitionen", doch mit Ausblicken (Quantencomputer) und reichem Anhang. Dass Ford den Stoff mit "biografischen Bemerkungen" aus der Highsociety der Physiker auflockert, erleichtert dem Rezensenten die Lektüre eines, wie er zu bedenken gibt, nicht eben durch stilistische Brillanz auffallenden Textes.
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