Ausgangspunkt der Studie ist die Einsicht, dass der Musikbegriff des rabbinischen Judentums mit geläufigen musikwissenschaftlichen Kategorien nicht zu beschreiben ist. Diese interdisziplinäre Arbeit geht den musikbezogenen Denkformen der rabbinischen Tradition anhand zweier exemplarischer Fallstudien auf den Grund und stützt sich methodisch auf ethnologische, literatur- und sprachwissenschaftliche Ansätze. Alle Quellentexte werden in Übersetzungen wiedergegeben.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 05.05.2001
Für die traditionelle Musikwissenschaft ist es schwierig, den Musikbegriff des Judentums zu erfassen, schreibt der Rezensent mit dem Kürzel "ab", denn sie geht von schriftlichen Quellen aus. Das Rabbinische Schrifttum hingegen sei ein weitverzweigtes Netz von mündlicher, meist anonymer Traditionsliteratur, referiert "ab" aus der Einleitung der Autorin. Umso beachtlicher findet "ab" die mit "großer Sachkenntnis und bedeutendem Darstellungsvermögen" verfasste Studie von Heidy Zimmermann. Tora und Shira würden unter religiösen, historischen, philologischen, gesanglichen, mnemotechnischen und sozialen Kriterien umfassend durchleuchtet.
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