Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 10.11.1999
Esther Knorr-Anders zeigt sich eingenommen von den Thesen der Autorin, die sie kurz nachzeichnet. Angeblich also hat diese die "Dark Lady" aus Shakespeares Sonetten auf einem Gemälde Marcus Gheeraets` des Jüngeren entdeckt, wo sie als "The Persian Lady" dargestellt ist. Es gelingt ihr, sie als Elizabeth Wriothesley, Countess of Southampton, namhaft zu machen und ihr sogar eine Tochter Shakespeares nachzuweisen. All dies, so Knorr-Anders, findet die Autorin einerseits durch Lektüre der Shakespeare-Sonette, andererseits durch sehr genaue kunsthistorische Studien heraus. Deutschen Lesern empfiehlt die Rezensentin eine deutsche Ausgabe der Shakespeare-Sonette bei der Lektüre dieses Bandes bereit zu legen.
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