Aus dem Englischen von Barbara Slawig. igentlich soll Robbie Werkzeugmacher werden wie sein Vater, ein winziges Rädchen im gewaltigen Getriebe der Aetherfabriken von England. Doch Robert träumt von einem Leben jenseits der Schornsteine, von Wunderwesen und von Freiheit - und er ist entschlossen, selbst den allmächtigen Gilden entgegenzutreten. Der Aether hat England reich gemacht. Mit ihm lassen sich Brükken bauen, die ohne ihn einstürzen, und Dampfmaschinen, die explodieren würden - nur ein Zauberspruch ist nötig! Doch diese magische Macht wird von den Gilden eifersüchtig gehütet.
Gelungen findet Ulrike Meitzner diesen Debütroman von Ian R. McLeod. Sie beschreibt das Buch als eine "Art materialistische Fantasy über das England von gestern, heute und morgen". In McLeods Bild einer Gesellschaft, die von einer leuchtenden, gasartigen Substanz abhängig ist, und in eine reiche Oberschicht und eine arme Arbeiterschicht zerfällt, findet sie durchaus Parallelen zu gegenwärtigen politischen und sozialen Situation. Streckenweise biete der Roman eine "fast ideologiekritische Lektüre". Zudem schreibt Meitzner dem Roman Züge eines Thrillers zu, mit dem üblichen "Die Suche nach den Schuldigen führt in höchste Kreise"-Plot.
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