Aus dem Englischen von Conny Lösch. Schlafende Hunde soll man nicht wecken. Denn dann töten sie. John Rebus ist zurück im aktiven Polizeidienst. Einziger Wermutstropfen: degradiert zum Detective Sergeant muss er nun seinem ehemaligen Schützling Siobhan Clarke zuarbeiten. Die beiden untersuchen gerade einen Autounfall, als bekannt wird, dass die Staatsanwaltschaft einen 30 Jahre zurückliegenden Fall aus Rebus Vergangenheit neu aufrollen will, der ungeheure Sprengkraft entfalten könnte. Damals war Rebus Team beschuldigt worden, Beweise in einem Mordfall manipuliert zu haben. Der mutmaßliche Mörder, ein Polizeispitzel, kam ungestraft davon.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 03.09.2014
Den nunmehr zwanzigsten Roman mit dem grantelnden Detective John Rebus liest Sylvia Staude mit nicht nachlassendem Genuss. Auch wenn in diesem Buch schlafende Hund geweckt werden und der Held mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird, auch wenn hier aktuelle schottische Ereignisse, wie das Unabhängigkeitsreferendum, nicht berücksichtigt werden, findet Staude an dem zwielichtigen Ermittler, an der unglamourösen, echten Schreibweise des Autors sowie an Edinburgh, wie Ian Rankin es malt (düster), Gefallen.
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