Ende des 19. Jahrhunderts schufen ein paar Pioniere und Visionäre die Grundlage für eines der lukrativsten Unterfangen aller Zeiten: den Aufstieg der Wintersportorte und die Begeisterung für das Skifahren. Wie beim Autorennen oder Fliegen lockte die neue Sportart mit einer prickelnden Kombination aus Nervenkitzel, Geschwindigkeit und der Lust, sich stilvoll und modisch zu kleiden. Wintersportorte und Eisenbahngesellschaften beauftragten die bekanntesten Maler und Grafiker ihrer Zeit, um Plakate zu schaffen, die für die neue, stilbewusste Bewegung Werbung machen sollten. Die Bilder, die dabei entstanden, erzählen bis heute von jenem Glamour, der dem Wintersport seit seinen goldenen Anfangsjahren anhaftet.
Jenny de Gex' "Die Kunst des Skifahrens" ist ein gelungenes Buch für Einsteiger in die Welt historischer Plakatwerbung im Wintersport, findet Marc Reichwein. Die wichtigsten Reiseziele werden abgedeckt, man bekommt einen Eindruck vom Wandel der künstlerischen Techniken und des angestrebten Images, und es gibt den ein oder anderen Schatz zu entdecken, so der Rezensent. Nur ein Personenregister hätte sich Reichwein noch gewünscht. Alte Plakate werden immer mehr als Kunst erkannt und geschätzt, da wäre ein größeres Interesse den Künstlern gegenüber angebracht, findet der Rezensent.
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