Mit Illustrationen Lisbeth Zwerger. Aus dem Englischen von Klaus Fritz. Welcher ordentliche Zauberer kennt sie nicht? In- und auswendig. Die großartigen alten Märchen, die Beedle der Barde für die magische Gemeinschaft gesammelt hat. Die jedem Zaubererkind zur guten Nacht vorgelesen werden. Die Hermine mit Albus Dumbledores altem Buch vererbt bekam. Und die Harry Potter fast zu spät gelesen hat. Denn ein wertvoller Hinweis daraus rettete ihm am Ende das Leben im Kampf gegen Voldemort, dem grausamsten schwarzen Magier aller Zeiten. Jetzt sind fünf dieser Märchen endlich auch Muggel-Lesern zugänglich.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26.11.2018
Tilman Spreckelsen haben an diesem Märchenbuch von J. K. Rowling nicht zuletzt Lisbeth Zwergers Illustrationen begeistert. Die Bilder bereichern die Texte laut Spreckelsen ungemein, legen ihn ins Märchenhafte aus und verdeutlichen Tragik und Glück in den Geschichten mit Leichtigkeit. An den Texten selbst vermisst der Rezensent ein bisschen den Märchenton. Rowling ersetzt ihn durch Raffinesse und einen Kunstton, doch auf beides hätte Spreckelsen verzichten können. Das Buch mit seinen vielen Bezügen zu Voldemort, Dumbledore und Co. ist eben doch viel mehr Teil des Harry-Potter-Universums als eine unabhängige Sammlung von Märchen, ahnt der Rezensent.
Enttäuscht hat Rezensentin Wiebke Porombka dieses erste Postpotterwerk von Joanne K. Rowling weggelegt, das allerdings als ?Auskopplung aus der Potter-Welt? erschienen sei. Denn Porombka fand diese von Hogwarts-Chef Albus Dumbledore kommentierten, kurzen Geschichtchen aus der Zauberwelt weder besonders geheimnisvoll, noch unheimlich oder gar mit irgendeiner Art von Witz versehen. Und dass soll nun die Essenz des ganzen Potter-Kultes sein, fragt sie augenreibend. Denn was hier erzählt werde, seien höchstens ein paar ?flaue Lehrstücke?, die sie insgesamt eher schmalbrüstig fand.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.12.2008
Tilman Spreckelsen findet das nach und aus der Potter-Saga ausgekoppelte Märchenbuch "Die Märchen von Beedle dem Barden" von J.K. Rowling belanglos. Sowohl die Märchen selbst, die auf eine Episode bei "Harry Potter" zurückgehen als auch die Illustrationen erscheinen ihm als uninspiriert. Einzig der beigefügte Kommentar des Albus Dumbledore, der eine Volte gegen die Potter-Kritiker schlägt, welche die Magie in den Potterbüchern als jugendgefährdend angriffen, bereitet Spreckelsen Vergnügen.
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