Aus dem Englischen von Daniel Mayer. Die Menschheit der Zukunft hat Unglaubliches erreicht: Sie bereist das Weltall und beginnt fremde Planeten zu besiedeln. Die Kolonisierung des Mars befindet sich in den Kinderschuhen, als die junge Carmen mit Ihrer Gruppe als einer der ersten Menschen auf dem roten Planeten landet. Bei einem nächtlichen Erkundungsgang nimmt ein sonderbares Wesen Kontakt zu ihr auf. Seine Botschaft ist eindeutig: "Wir waren zuerst hier."
So nah war der Mars noch nie für Rezensent Marten Hahn wie beim Lesen dieses Weltraumepos von Joe Haldeman. Besser als andere Marsbücher findet Hahn Haldemans Ansatz, weil der Autor im nun auf Deutsch vorliegenden ersten Teil seiner Trilogie den Mars als Sehnsuchtsort darstellt, witzig und unterhaltsam, nicht so verkopft und aufs Scheitern einer Utopie angelegt wie so oft, wie der Rezensent versichert. Dass der Mars bei Haldeman so nahbar ist, als Fantasie Sinn ergibt, macht, dass Hahn am liebsten sofort mit dem Autor fachsimpeln würde - über Sprache, Physis und Soziales der Marsianer.
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