Aus dem Amerikanischen übersetzt von Joannis Stefanidis. Die Schlacht auf den brennenden Steppen haben die Rebellen gewonnen - und wieder brauen sich die dunklen Wolken des Krieges über Alagaesia zusammen. Galbatorix und seine Armee warten nur auf den geeigneten Zeitpunkt für einen Vergeltungsschlag. Varden, Elfen und Zwerge brauchen Eragons magische Fähigkeiten so dringend wie nie zuvor, aber der Drachenreiter hat den Schwur, den er seinem Cousin Roran gab, nicht vergessen: Im Helgrind, dem Unterschlupf der grausamen Ra'zac, wartet Rorans geliebte Katrina auf ihre Rettung. Ungeahnte Gefahren lauern dort, doch sie sind erst der Beginn einer abenteuerlichen Reise, die Eragon und seinen Drachen Saphira bis über die Grenzen des Königreichs führt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.10.2008
Rezensentin Antonia Gläser ist ein wenig gelangweilt von Christopher Paolinis vorletztem Band der Drachen-Saga, in der Eragon, ein junger Drachenreiter, mit seinem engsten Gefährten, seinem Drachen Saphira, das Land Alagaesia vor dem königlichen Unhold Galbatorix retten soll. Auszusetzen gibt es eigentlich nichts, so Gläser, der Roman ist "ein solider Vertreter des Fantasy-Genres" und Paolini verstehe sich vor allem auf die Gespräche zwischen Eragon und seinem launenhaften Drachen, doch verläuft ihr der Roman allzu sehr in "eingeschlagenen Bahnen". Auch die Strategie, gerade mit Blick auf den finalen Höhepunkt im nächsten Buch, mit Anspielungen Mehrdeutigkeiten zu produzieren, neue Perspektiven zu etablieren und auf einen einstweiligen Abschluss zu verzichten, sei eine Dramatisierung, die aus der Harry Potter-Reihe bereits bekannt sei und weniger mitreißend als weitschweifig wirke.
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